Seit ich ein kleiner Junge war, habe ich davon geträumt, Schriftsteller zu sein.
Ich habe mich viel damit beschäftigt, wie man einen Verlag findet, wie man Bücher vermarktet und wie ein Leben als freier Autor aussehen könnte. Nur das Wichtigste habe ich dabei lange aus den Augen verloren: das Schreiben.
Ideen hatte ich viele. Ich begann, verwarf, begann von vorn, hielt das Geschriebene für nicht gut genug – und ließ es schließlich wieder sein. So verging Jahr um Jahr.
Doch nun ist etwas anders.
Ich habe eine Erzählung geschrieben, die mir gefällt. Eine Geschichte, hinter die ich mich stellen und von der ich sagen kann: Ja, das ist mein Buch.
Sie heißt Sonne für die Ewigkeit.
Und mehr noch: Mit ihr beginnt für mich die Idee einer ganzen Reihe von Erzählungen, die künftig unter dem Dach von ahta erscheinen sollen. Während ich viele meiner Gedanken hier eher essayistisch erkunde, bekommen sie in diesen Erzählungen Figuren, Orte und eine Handlung. Sie werden zu Geschichten.
Dabei fließen immer auch eigene Erfahrungen ein – verbunden mit viel Fiktion. Autofiktion nennt man das wohl. Wo das Erlebte endet und das Erfundene beginnt, muss dabei gar nicht immer eindeutig sein.
Den Anfang macht Sonne für die Ewigkeit. Aktuell ist die Erzählung als Kindle-E-Book erhältlich; an einer Taschenbuchausgabe arbeite ich noch.
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Worum geht es?
Henrik braucht Abstand. Von seiner Arbeit, seinem Alltag und dem Gefühl, dass das Leben, das er führt, vielleicht nicht mehr das richtige ist. Also reist er für ein paar Tage nach Mallorca.
Doch statt Antworten zu finden, begegnet er neuen Fragen. Auf einer alten Finca stößt er auf die Geschichte einer jungen Frau, deren Leben mehr als hundert Jahre zurückliegt. Am Strand lassen ihn Muschelschalen über Vergänglichkeit und die Spuren nachdenken, die Menschen hinterlassen. Und ein alter Fischer bringt mit wenigen Sätzen etwas ins Wanken, das Henrik längst für selbstverständlich gehalten hat.
Je länger Henrik unterwegs ist, desto mehr verändert sich sein Blick: auf Arbeit und Erfolg, auf Zeit und Vergänglichkeit – und auf die Frage, was von einem Leben eigentlich bleiben muss.
Sonne für die Ewigkeit ist eine ruhige, atmosphärische Erzählung über das Meer und die Zeit, über das richtige Maß und die Sehnsucht nach einem anderen Leben. Und darüber, dass wir manchmal keinen anderen Ort brauchen, sondern einen anderen Blick auf den Ort, an dem wir längst sind.
„Der Ort antwortete nicht.“
Vielleicht muss er das auch gar nicht.
Wenn du magst, begleite Henrik nach Mallorca und lies hinein. Ich würde mich sehr freuen, wenn du die Geschichte entdeckst.
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Und falls du anschließend einen Gedanken oder einen mit mir teilen möchtest: Schreib mir gerne. Denn mit der Veröffentlichung ist die Geschichte zwar abgeschlossen – das Gespräch darüber beginnt aber vielleicht gerade erst.
